Der Beginn und das Ende des Keltischen Jahres ist Samhain – bei uns eher bekannt als Halloween. Es ist das Fest quasi des «Mauerfalls» zwischen dem Diesseits und der Anderswelt.
Samhain war für die Kelten wie Silvester, die Nacht, die den Übergang vom alten ins neue Jahr symbolisierte, ein freier Raum zwischen Altem und Neuem. Und in solchen Zwischenräumen ist alles möglich….

Was ist Samhain?

Samhain ist eigentlich ein Mondfest, d.h. es fällt auf den Neumond rund um den Novemberanfang. In diesem Jahr ist der 4. November passend.

 
Durch die Übernahme des Feiertages in den christlichen Kalender wurde Samhain auf die Nacht vom 31. Oktober/1. November gelegt und gilt als Allerseelen/Allerheiligen Fest. 

Samhain stellt den Beginn des Winters dar. Blätter fallen und alles in der Natur zieht sich von aussen zurück in die Mutter Erde. Auch Mutter Erde zieht sich zurück und bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Es ist eine Art Ende, ein Tod, ein Übergang in etwas Neues.

Viele Menschen glauben daran, dass diese Zeit zwischen zwei Zeiten, dem Übergang von Leben zu Tod besonders durchlässig ist, um mit unseren verstorbenen Ahnen in Kontakt treten zu können.

Wer im vergangenen Jahr einen lieben Menschen gehen lassen musste, kann in einem Samhain-Ritual sich verbinden, abschliessen und/oder bereinigen. 

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Rituale

Ahnenaltar

01
  • Nimm Fotos, Gegenstände, Andenken von deinen verstorbenen Liebsten. Arrangiere alles schön auf einem Tisch mit Kerzen.
  • Stelle für jeden deiner Verstorbenen sein Lieblingsgetränk hin: eine Tasse Kaffee, Tee, warme Milch, Bier, ein Glas Wein usw.
  • Während dem Zurechtmachen des Tisches kannst du von jedem Verstorbenen den Namen laut aussprechen, gute Wünsche äussern und dich bedanken, dass er Teil von deinem Leben war.
  • Zusammen mit Freunden und Familienmitglieder können auch Geschichten, Erinnerungen über die Person ausgetauscht werden.
  • Bist du alleine, so setze dich hin, lausche in dich hinein und warte ab, was hochkommt
  • Rückblick

    02
  • Ein kleiner Jahresrückblick: Schau dir die Fotos des vergangenen Jahres an, blättere in deinem Tagebuch oder Journal und blicke auf alles, was du im letzten Jahr geschaffen hast. Was du erreicht hast, die Herausforderungen die du geschafft hast, die Abenteuer die du erlebtest, alte Freunde die du verloren hast und neue, welche du gefunden hast.
  • Schreibe alles auf oder kreiere ein Erinnerungsboard oder eine Zeichnung
  • So zurückzuschauen hilft dir vorwärts zugehen, dankbar zu sein und dich zu feiern wie du bist.
  • Loslassen

    03
  • Schreibe eine Liste von allem was du gehen lassen willst: Ängste, Schmerzen, Herausforderungen.
  • Dann verbrenne diese Liste in Samhain-Flammen und erlaube allem in Rauch und Asche sich aufzulösen.
  • Umrunde das Feuer im Uhrzeigersinn und visualisiere, wie du aus dieser Asche neu hervorkommst: voller Energie, neu, lebensfroh für das kommende Jahr.
  • Ganz viel Freude und besinnliche Momente!
    Fabienne

    P.S: In meinem Buch werde ich vertieft auf die Zusammenhänge und das alte Wissen eingehen: Frau im Flow

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